U23 – THW Kiel II – TV Fischbek

Kiel. Die U 23 vom THW Kiel und die SG Wift siegen im Gleichschritt und kämpfen weiter um den „Bronzeplatz“ in der Handball-Oberliga der Männer. Der Preetzer TSV hat seine Durststrecke beendet. Bei den Frauen nahm der TSV Wattenbek die nächste Hürde im Titelrennen. Der TSV Altenholz wartet dagegen weiter auf den ersten Sieg in diesem Jahr.

THW Kiel II – TV Fischbek 34:21 (14:13)

Knappe zwei Minuten lang dauerte die Halbzeit-Ansprache von THW-Coach Dennis Olbert, der von seinen Spielern forderte: „Mehr Konsequenz in der Abwehr. Mehr Konzentration im Angriff. Das ist kein Selbstgänger.“ Die Jungzebras legten fortan den Schalter um, nachdem sie sich gegen den Aufsteiger bis zum Pausenpfiff lediglich zu einer 14:13-Führung gequält hatten. Im Angriff flutschte es nun, hinten machte Keeper Tim Wendt seinen Hoheitsbereich zum Sperrgebiet. Den 13:2-Lauf bis zur 46. Minute krönte Wendt mit einem Treffer ins verwaiste Fischbeker Tor. Es lief jetzt: Im Angriff drehte A-Junior Hannes Glindemann auf, knallte drei Schlagwürfe in die Maschen. Torge Ewald erfreute sich am Kreis bei seinen sieben Toren ungewohnter Freiheiten. „Nach der Pause haben wir umgesetzt, was wir wollten“, erklärte Olbert nach der Schlusssirene. jpw

THW: Wendt 1, Kirschner – Stiller, Stegmann, Glindemann 3, Gerke 3, Boldt, Petersen 8/5, Ewald 7, Bergmann 1, Büchler 2, Seebeck 3, Noack 5, Martin 1.