Prüfung bestanden!

Sven Rusbült, Jugendkoordinator für den THW Nachwuchs, hatte zum Saisonende Grund zur Freude.

Zum einen den erfolgreichen Abschluss der verschiedenen Jungzebras, zum anderen seine bestandene Prüfung als Inhaber der A-Lizenz. Damit gehört der 26-jährige Kieler und designierte Sportwissenschaftler mit zu den jüngsten Inhabern der Trainerlizenz für die Obere Ebene.

Wie bist du Jugendkoordinator beim THW Kiel geworden?

Rusbült: Ich hab nach der A-Jugend beim TSV Altenholz mein FSJ in Munkbrarup geleistet und bin anschließend als Trainer wieder nach Altenholz zurück gekehrt. Dort habe ich mich um die Jugendteams gekümmert und bin über Pitti beim THW Kiel gelandet.

Was ist deine genaue Aufgabe als Jugendkoordinator?

Rusbült: Die Organisation und Verwaltung des Trainingsbetriebes der Jugendmannschaften.  In meinen Bereich fällt die Bearbeitung des Jugendzertifikates und diverse strukturelle Arbeiten. Die Vermittlung der Trainingspläne gehört auch zu meinen Aufgaben. Und ich bin als Trainer für die U17 und als Co-Trainer bei der U23 aktiv.

Worauf richtet sich das Hauptaugenmerk bei der Ausrichtung des Trainingsbetriebes?

Rusbült: Wir wollen die Spieler je nach Alter in unserem Sinne entwickeln. Diesen Plan mit Inhalten zu füllen, gehört mit zu den spannendsten Dingen.

Wie lautet die Zielsetzung für den Nachwuchsbereich?

Rusbült: Es ist schön, dass wir bereits einiges geschafft haben und zum Beispiel die Meisterschaft mit der U15 feiern konnten. Aber viel wichtiger ist, dass die Jungs oben ankommen. Unser Ziel ist es, noch mehr eigene Bundesliga-Spieler zu haben. Es kommt ja keine ganze Mannschaft oben an, sondern nur der einzelne Spieler. Darum müssen sie alle individuell gefördert werden. Darauf ist in Abstimmung mit Pitti die Ausbildung der Nachwuchstalente ausgelegt.

THW Kiel Bundesliga-Magazin „ZEBRA“ #17, S. 70 (Saison 2015/2016)