THW-Jugend muss gegen Potsdam „Schlag reinhauen“

Der Bundesliga-Spitzenreiter kommt mit der Empfehlung von drei Siegen in drei Spielen nach Kiel

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FOTO MEY: Will seinen Kasten gegen Potsdam möglichst vernageln: THW Torhüter Tim Wendt.

Kiel. Zehn Wochen Vollgas stehen vor den U19-Bundesliga-Handballern des THW Kiel. Bis zum 4. Dezember wartet ein knackiges Programm ohne Pause auf die Jungzebras. Der mit fünf Partien gespickte Oktober startet mit einem Leckerbissen. Am Sonnabend (17 Uhr, Wriedt-Halle) soll die Heimpremiere gegen den Tabellenführer 1. VfL Potsdam zum Feiertag werden.

Vor einer Woche gewannen die Potsdamer Drittliga-Männer als Spitzenreiter beim TSV Altenholz (35:30). Allzu gerne würden die Jung-Adler nachziehen, die nach Erfolgen gegen Hildesheim (35:22) und Empor Rostock (37:22) sowie beim HSV Hamburg (29:24) mit weißer Weste anreisen. Bleibt abzuwarten, was die Tabellenführung wert ist, trifft der VfL doch im Oktober auch noch auf die Top-Klubs SC Magdeburg und Füchse Berlin. Mit Yannick Münchberger hatte der Vorjahressechste einen überragenden Einzelkönner, jetzt haben die Brandenburger ihre Erfolgslast laut THW-Coach Michael Haß „auf mehrere Schultern“ verteilt. Mit Rechtsaußen Ridha Trabelsi verfügt der VfL über einen starken Gegenstoßspieler, der in den beiden vergangenen Partien 24 Tore erzielt hat. Mit 101 Treffern in drei Partien erwartet Haß eine „dynamische Truppe“, seine Abwehr müsse einen „Schlag reinhauen“. Bis auf Kreisläufer Ferris Klotz (Rekonvaleszent nach Kreuzbandriss) hat Haß personell die Qual der Wahl. Haß: „Aus einer guten Abwehr wollen wir zu einfachen Toren kommen.“ In der Vorsaison gewann der THW mit einem überragenden Keeper Tim Wendt zweimal gegen Potsdam (28:26/36:33). mey