THW setzte sich gegen FC Barcelona durch

Foto TORGE MEYER: Mit dem Trainerstab präsentierten sich die U 19-Neuzugänge des THW Kiel, die beim Euro-Gold-Cup in Pforzheim überzeugten (v. li.): Kraft-Trainer Pepe Mielke, Trainer Michael Haß, Jan Kleineidam, Jesko Sauerland, Simon Seebeck, Niklas Sinnwell, Julius Noack, Trainer Klaus-Dieter Petersen und Leichtathletik- Coach Dirk Riekmann.

Foto TORGE MEYER: Mit dem Trainerstab präsentierten sich die U 19-Neuzugänge des THW Kiel, die beim Euro-Gold-Cup in Pforzheim überzeugten (v. li.): Kraft-Trainer Pepe Mielke, Trainer Michael Haß, Jan Kleineidam, Jesko Sauerland, Simon Seebeck, Niklas Sinnwell, Julius Noack, Trainer Klaus-Dieter Petersen und Leichtathletik- Coach Dirk Riekmann.

U 19-Handballer verloren erst im Finale des Euro-Gold-Cups gegen Füchse Berlin

Pforzheim/Kiel. Im Glutofen der Fritz-Erler-Sporthalle in Pforzheim behielten die U 19-Bundesliga-Handballer des THW Kiel beim internationalen Euro-Gold-Cup kühlen Kopf. Der 65-Stunden-Trip nach Baden-Württemberg wurde garniert mit dem Vizetitel.

Das Teilnehmerfeld war exquisit, und der THW mischte mächtig mit. Mit einer aggressiven Abwehr zogen die Jungzebras zum Turnierauftakt den Berliner Füchsen den Zahn (13:7). Mit einer starken Moral glich der THW einen Vier-Tore-Rückstand gegen die TSG Friesenheim noch aus (13:13). Das Halbfinalticket war gelöst, das finale Gruppenspiel gegen die SG Kronau/Östringen (14:18) hatte nur statistischen Wert.

Nach zwei vierten Plätzen sollte bei der dritten Turnierteilnahme nun das Finale her. Doch unter den letzten Vier wartete kein Geringerer als der FC Barcelona, der in den drei Gruppenspielen überragend agiert hatte. Gegen die spanische 5:1-Abwehr fanden die Kieler gute Lösungen, mussten aber kurz vor dem Abpfiff das 17:17 hinnehmen. In der Verlängerung gelang dem überragenden Timon Kaminski das 18:18 in letzter Sekunde. Im Siebenmeterwerfen behielten Niklas Sinnwell, Kaminski und Lucas Firnhaber die Nerven. Torhüter Tim Wendt wurde zum Matchwinner – 21:20.

Im Endspiel nahmen die Füchse aus Berlin erfolgreich Revanche. Der THW verspielte in Überzahl eine 13:11-Führung und verlor mit 13:14. „Meine Jungs haben ein tolles Turnier gespielt“, freute sich THW-Coach Michael Haß, der die Neuzugänge lobte: „Jan Kleineidam ist ein Glücksgriff. Simon Seebeck hat in der Abwehr mächtig gerackert.“ mey

 

THW: Schröder, Wendt, Spach; Haß, Schawaller 6, Kaminski 24, Noack 7, Eckert 3, Seebeck 3, Tank 2, Sauerland 1, Sinnwell 2, Stegmann 2, Firnhaber 13, Kleineidam 11.