U17 – Ein Spiel mit vier Halbzeiten

Der Samstag hielt für unsere U17 mal ein etwas anderes Spiel bereit, denn gegen ATSV Stockelsdorf wurden unsere Jungs in die Jahrgänge 1999 und 2000 aufgeteilt und jeweils zur Hälfte der Halbzeiten durchgewechselt.

Den Anfang machte der jüngere Jahrgang. Mit einem guten Start ins Spiel gelang es ihnen sich auf zwei Tore abzusetzen. Jedoch konnten unsere Jungs diesen Vorsprung nicht lange halten. Mit zu wenig Bestimmtheit im Angriff und einer unklaren Abstimmung in der Abwehr gelang es unserem Gegner den Ausgleich zu erzielen. Beim Stand von 7:8 kam der Wechsel zum älteren Jahrgang. Leider kehrte aber auch dann keine Ruhe ins Spiel ein. Zu viele Fehlwürfe unserer Jungs kosteten die wichtigen Chancen und Stockelsdorf ging mit einer 8:12 Führung in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit sollte den Umbruch bringen. Mit einer verschlafenen Anfangsphase ließ unsere Mannschaft auch jetzt wieder taktische Disziplin vermissen. Der Zugriff aufs Spiel wollte nicht recht gelingen – wurden hinten die Bälle abgefangen, so wurden die Bälle vorne wieder verworfen. Mit zunehmender Spieldauer wurde auch viel Unruhe durch die Schiedsrichter ins Spiel gebracht. Eine Zeitstrafe nach der anderen wurde verteilt, so dass eine Mannschaft stets in Unterzahl spielte. Nachdem unsere Jungzebras weiterhin mit sechs Toren bei 14:20 hinten lagen, gelang es ihnen endlich die erwarteten Emotionen zu zeigen und ihren Kampfgeist zu beweisen. Mit einer guten Abwehr zog unsere Mannschaft ihr Tempospiel auf und nutzte die Fehler die Stockelsdorf sich leistete. Tor um Tor gelang es uns aufzuholen und mit viel Engagement den Endstand von 23:21 zu erzielen. „Hut ab vor der kämpferischen Einstellung der Jungs. Sie haben nicht aufgegeben und einen hohen Rückstand noch gedreht. Da kann man Stolz drauf sein”, zeigt sich Trainer Sven Rusbült zufrieden.

Am 19. März geht es für unsere U17 weiter gegen HSV Hamburg. Im Auswärtsspiel gilt es dann zu zeigen, dass wir unseren Kampfgeist auch über die gesamte Spielzeit bewahren können.

Tore: Schellin 2, Ehrig 2, Thal 3, von Rittern 4, Jacobs 2, Meereis 1, Jakumeit 3, Duckert 2, Martin 1, Potz 1, Stiller 2
Tor : Lange 9/1, Usinger 2