U19 – 36:33-Derby-Erfolg zum Dessert

Foto R.Rußmann: Timon Kaminski war mit sieben Treffern der erfolgreichste THWWerfer in Flensburg.

Foto R.Rußmann: Timon Kaminski war mit sieben Treffern der erfolgreichste THWWerfer in Flensburg.

FLENSBURG. Zwar hätten die U 19-Zebras sich als Vizemeister der A-Jugend-Bundesliga-Nordstaffel und feststehender Viertelfinalist am letzten Spieltag einen gemütlichen Ausgalopp erlauben können, im Derby bei der SG Flensburg-Handewitt ließen die Kieler trotzdem nichts anbrennen und untermauerten eine starke Saisonleistung mit einem finalen 36:33 (21:15)- Auswärtserfolg.

„Die Derbys in Flensburg sind immer etwas ganz Besonderes“, hatte Coach Michael Haß seine Schützlinge ermahnt, die Spannung hochzuhalten, um den Rhythmus vor den Play-Offs (Hinspiel am 23. April, 20 Uhr Wriedt-Halle, Gegner voraussichtlich DHfK Leipzig) nicht zu verlieren. Gesagt, getan: Bis zum 10:10 (15.) tasteten sich beide Teams ab, ehe die Gäste sich im Stile eines Spitzenteams präsentierten. Der Anfangsphase drückte die Kieler Rückraum/Kreis-Achse um Simon Seebeck, Lucas Firnhaber, Timon Kaminski und Ferris Klotz ihren Stempel auf. Rechtsaußen Julias Noack war es , der die erste drei-Tore-Führung (16:13, 22.) herstellte und den Startschuss für einen Zwischenspurt der Kieler gab. Mit vier Toren in Folge setzten sich die Zebras auf 20:13 (28.) ab.

Beim 29:20 (48.) war eine deutliche Pleite für die Flensburger, für die es nach verpasster direkter Quali für die nächste Bundesliga-Spielzeit, besiegelt. Die letzte Flensburger Auszeit und die Umstellung auf eine offensivere Abwehr brachten die Hausherren zwar nochmal bis auf 31:34 (57.) ran, auf nennenswertere Tuchfühlung vermochten es die SG-Boys aber nicht mehr zu bringen. „Wir haben eine tolle Saison mit dem Play-Off-Einzug krönen können, nun wollen wir mehr und müssen konzentriert trainieren. Der Fokus gilt nun dem Viertelfinal-Hinspiel“, so Haß. akü

THW: Wendt (1. – 60.) – Haß 2, Tank 1, Stegmann 1, Noack 3, Kleineidam 2, Eckert 2, Seebeck 4, Klotz 5, Glindemann 2, Firnhaber 7, Kaminski 7/4.