U19 – Aus für die U 19-Zebras

Leipzig. Für die U 19 des THW Kiel ist der Traum vom Halbfinale um die deutsche A-Jugend Meisterschaft ausgeträumt. Das Rückspiel gegen den amtierenden deutschen Meister SC DHfK Leipzig ging 24:31 (15:16; Hinspiel 17:26) verloren. Das letztlich deutliche Resultat, das in der Endabrechnung das Unterliegen mit 16 Toren bedeutet, täuscht aber über eine starke Leistung der Kieler hinweg, die das Rückspiel lange offen gestalten konnten.

Den Ausfall von Julius Noack kompensierte Coach „Pitti“ Petersen mit einem zweiten Kreisläufer sowie breit ausgelegtem Spielaufbau mit Kapitän Timon Kaminski auf der rechten Außenbahn. Der traf aus allen Lagen und hatte bereits im ersten Durchgang beachtliche 9/2 Tore vorzuweisen. „Timon hat alles erfüllt, was man sich von einem Kapitän wünscht, er hat die Jungs mitgerissen“, so Petersen. Als Hannes Glindemann in der 35.Spielminute den Ausgleich erzielte, schien ein Achtungserfolg möglich. Die Defensive hatte bis dahin die Räume für den Leipziger Angriff besser verdichtet als im Hinspiel. Sich auf Augenhöhe mit dem vielleicht besten Team der A-Jugend-Bundesliga zu bewegen, kostete aber Kräfte. Die Zebras schlitterten in ein Tief. Leipzig brachte sich mit „einfachen Toren“ in Front. Von der 47. bis zur 56.Spielminute gelang den Gästen kein Treffer mehr – eine kollektive THW-Auszeit, die ein versöhnlicheres Resultat verhinderte. Im Ausgalopp wechselte Petersen durch, so dass im letzten Match der Saison alle Zebras zu Einsatzzeiten kamen. „Das Ausscheiden ist okay, ein Riesenerfolg, es überhaupt bis hierhin geschafft zu haben“, so „Pitti“. akü

THW Kiel: Haß 1, Tank 1, Stegmann, Kleineidam 5, Eckert 1, Seebeck 1, Klotz 1, Glindemann 2, Firnhaber 1, Kaminski 11/3;

SC DHfK Leipzig: Jungemann 4, Hönicke 8/4, Naumann 3, Löser, Hellmann 2, Sowada, Wenzel, Remke 5, Emanuel 3, Seidler, Schulz, Esche 6.

Zuschauer: 500 – Schiedsrichter: Alan Schaban/ Matthes Westphal (Berlin) –Spielfilm: 7:5 (10.), 11:10 (20.), 17:17 (35.), 21:19 (40.), 26:21 (50.), 30:21 (55.).