U19 – Für die THW-Talente gilt in Altenholz „Alles oder Nichts“

KIEL. Letzter Spieltag in der Handball-Bundesliga der A-Junioren: Die U19-Handballer des THW Kiel (7.) bestreiten ihr „Alles oder Nichts-Endspiel“ am heutigen Sonnabend (17 Uhr, Meschkat-Halle) als Vorspeise der Drittliga-Handballer des TSV Altenholz. Gegen den Tabellenzweiten HSV Hamburg ist ein THW-Sieg absolute Pflicht, um die Chance auf den sechsten Tabellenplatz und die direkte Qualifikation für die Bundesligasaison 2017/2018 zu wahren. „Wir schauen nur auf uns, müssen unbedingt gewinnen und machen uns erstmal keine Gedanken um anderes“, kommentiert der scheidende U19- Coach Michael Haß die suboptimalen Rahmenbedingungen. Das Match des Mitbewerbers um Platz sechs, VfL Bad Schwartau, findet erst einen Tag später statt, ausgerechnet gegen den Rivalen aus Flensburg, der seinerseits bereits qualifiziert ist. Die Jungzebras geben sich fokussiert und wollen „alles in die Waagschale werfen“, so Haß. Die Hamburger haben mit Leif Tissier und Ex-Zebra Jan Kleineidam eine starke Schaltzentrale im Offensivzentrum, flankiert von wurfstarken Rückraumschützen. „Wir benötigen ein Quäntchen mehr Glück“, weiß Haß, dem die Torwartposition Sorgen macht. Mit Jandré Spach (Schulter) und David Meurer (Knie) sind zwei Keeper definitiv nicht einsatzfähig. Erik Schmidt musste am Mittwoch das Training verletzungsbedingt abbrechen. Bleiben die Hoffnungen auf eine Genesung, „anderenfalls müssen und werden wir uns etwas einfallen lassen. Das wird ein knackiges Spiel!“ akü