U19 – Jungzebras galoppieren beim 30:17 nach der Halbzeit davon

Potsdam. Mit einem deutlichen 30:17 (13:12)-Sieg beim VfL Potsdam im Gepäck traten die U19-Jungzebras am zwölften Spieltag der A-Jugend-Handball Bundesliga die Heimreise aus Brandenburg an.

Dabei gestaltete sich der Aufgalopp im Match gegen den Tabellenvorletzten zunächst etwas schleppend. Zwar stand die Kieler Defensive stabil, verteidigte, wie von Coach Michael Haß gefordert, aggressiv und kompakt und hatte vor allem die gefährlichen Rückraumschützen exzellent im Griff. In der Offensive hakte es aber noch, zu viele freie Würfe wurden vergeben, so dass auch die 10:7-Führung (23.) nicht als beruhigendes Polster taugte.

Aus der Halbzeitpause kehrten die Kieler allerdings wie ausgewechselt zurück und überrannten die Hausherren förmlich. Knapp eine Viertelstunde machten nur die Zebras das Spiel, schalteten den Gegner komplett aus und verwerteten die erarbeiteten Torchancen von allen Positionen konsequent. Aus der knappen Pausenführung war in der 43. Minute die 20:12-Vorentscheidung geworden. Lediglich fünf Tore ließ der Kieler Defensivverbund, hinter denen die beiden Keeper Jandre Spach und Erik Schmidt sich einmal mehr auszeichneten, noch zu.

„Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung ganz souverän nach Hause geschaukelt“, lobte Haß sein Team, das sich mit den wichtigen zwei Punkten rechtzeitig vor der Weihnachtspause wieder an den angestrebten sechsten Tabellenplatz herangekämpft hat und als Tabellensiebter ins neue Jahr geht. akü

THW U19: Spach, Schmidt – Haß 3/2, Glindemann 5/1, Meereis 2, Brunckhorst 1, Stegmann 2, Haack 1, Hossu 5, Markovski, Liedtke 1, Martin 5, Bergemann 2/1, Klotz 3.