U19 – Jungzebras machen Hausaufgaben

 Foto S. Firnhaber: Vor allem in der Anfangsphase ein starker THW-Rückhalt: Torwart Tim Wendt pariert einen Siebenmeter.

Foto S. Firnhaber: Vor allem in der Anfangsphase ein starker THW-Rückhalt: Torwart Tim Wendt pariert einen Siebenmeter.

U 19-Junioren hatten Eintracht Hildesheim beim 29:24 schnell im Griff

KIEL. Die erste von fünf Pflichtaufgaben auf dem Weg zum Playoff-Einzug in der A-Jugend Bundesliga haben die U 19-Zebras gelöst und die Hildesheimer Eintracht mit einem nie gefährdeten 29:24 (16:9 )-Sieg bezwungen. Nach der Niederlage der Füchse Berlin gegen Potsdam (25:26) können die THW-er mit einem kommoden Polster von drei Punkten auf die Hauptstädter ans finale Werk gehen und könnten sich sogar noch einen Ausrutscher erlauben.

Auffällig auf Seiten der Kieler war einmal mehr Keeper Tim Wendt, der defensive Unzulänglichkeiten gerade in der Anfangsphase reihenweise ausbügelte. Die Kieler 3:2:1-Formation stand nicht hundertprozentig, Hildesheim konnte aber nur selten Kapital daraus schlagen. Die Umstellung auf die sturmerprobte 6:0 und später auf die 5:1-Formation brachte die vom Trainergespann „Pitti“ Petersen/ Michael Haß erhoffte Sicherheit. Vom 5:5 (12.) zogen die Kieler bis zur Pause auf und davon.

Den zweiten Durchgang begannen die Hausherren mit den zwingenden Aktionen. Im Rückraum präsentierten sich Hannes Glindemann und Simon Seebeck spielfreudig, Jan Kleineidam steuerte sehenswerte Treffer vom Kreis bei. In den letzten Minuten schwand die Konzentration, technische Fehler der Kieler verhinderten ein deutlicheres Resultat. „Ein wichtiger Sieg, aber nur der erste Schritt“, so Michael Haß: „Ab jetzt konzentrieren wir uns aufs nächste Spiel.“ akü

THW: Wendt (1.-54.) 17 Paraden, Spach (54.-60.) 1 – Haß 5, Stegmann, Noak 3, Kleineidam 6, Sinnwell, Seebeck 3, Klotz, Glindemann 2, Firnhaber 5, Martin, Kaminski 5/2.