U19 – Jungzebras starten mustergültig

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An Kieler Abwehr zerschellten viele Potsdamer Angriffe.

Kiel. Die U 19-Handballer des THW Kiel sind mustergültig in die neue Saison der A-Jugend-Bundesliga gestartet. Beim Saisonauftakt vor heimischer Kulisse feierten sie einen 25:16 (14:11)-Sieg gegen den VfL Potsdam.

Von Beginn an agierten die Kieler überlegen, setzten sich schnell auf drei Tore ab (5:2, 11. Spielminute). Die Jungzebras setzten die Trainingsinhalte konsequent und zur vollsten Zufriedenheit des Trainergespanns Michael Haß/Klaus-Dieter „Pitti“ Petersen um. Die Abwehrreihe verdiente sich den Titel „Prunkstück“ und legte sukzessive immer wieder eine Schippe drauf. Dahinter kam auch Keeper Jandre Spach stark ins Spiel, parierte bis zur 45. Spielminute 16 Bälle und sorgte gemeinsam mit seinen Vorderleuten für Verzweiflung auf Potsdamer Seite – nur fünf Treffer gelangen den Gästen in der zweiten Halbzeit, denn Neuzugang David Meurer knüpfte nahtlos an die Leistung seines Keeper-Kollegen an.

Auch mit runderneuertem Kader zeigten die Jungzebras ihre gewohnten Tugenden. Über das schnelle Umschaltspiel konnten die Kieler ihr Tempospiel nahezu mustergültig aufziehen und es sich sogar leisten, einige „Hundertprozentige“ liegen zu lassen.

Im gebundenen Angriffsspiel trumpfte allen voran Hannes Glindemann mit starken Einzelaktionen auf, führte aber gleichermaßen klug und mit viel Übersicht Regie und deutete an, in die Fußstapfen von Ex-Kapitän Timon Kaminski treten zu können. „Er hat das Spiel herausragend geleitet“, konstatierte Haß. „Das war eine ordentliche Standortbestimmung, darauf können wir aufbauen.“ akü

 

THW: Spach (1.-45./ 16 Paraden), Meurer (45.-60./5) – Schmidt, Haß 3, Glindemann 7, Tank 3, Brunckhorst, Stegmann 5, Haack, Markovski, Liedtke 1, Martin 1, Bergemann 1, Klotz 4.