U19 – Jungzebras verfolgen ein Ziel: „Derbys gewinnen“

U 19 des THW Kiel empfängt nach drei Siegen in Folge in der Jugend-Bundesliga die HSG Eider Harde
FOTO: TORGE MEYER: In der Rolle als Leader angekommen: Der THW Kiel setzt auch im Landesderby auf Kapitän Timon Kaminski (re.).

FOTO: TORGE MEYER: In der Rolle als Leader angekommen: Der THW Kiel setzt auch im Landesderby auf Kapitän Timon Kaminski (re.).

KIEL. Die Bühne ist bereitet. Nach drei Siegen am Stück empfangen die U 19-Handballer des THW Kiel als Bundesliga-Tabellenführer am Freitag (19.30 Uhr, Wriedt-Halle) die achtplatzierte HSG Eider Harde. Neben der DM-Qualifikation hatte THW-Trainer Klaus-Dieter Petersen vor der Saison das Ziel „Derbys gewinnen“ ausgegeben.

Bei den Jungzebras werden Niklas Sinnwell (Autounfall), Jan Kleineidam (Studienfahrt) und Torhüter Jandre Spach (privat verhindert) fehlen. Petersens Trainerkollege Michael Haß ist dennoch zuversichtlich: „Über unsere sattelfeste Abwehr werden wir Beton anrühren und dann Tempohandball spielen.“ Die Kieler setzen neben dem ohnehin auffälligen Lucas Firnhaber auf den formstarken und variabel einsetzbaren Timon Kaminski. Er habe seine Leaderrolle toll angenommen, ziehe als Spielmacher die Fäden, lobt ihn Haß. Nebenbei erzielte der 18-Jährige bei den drei Siegen 24 Buden, gleichbedeutend mit 27,3 Prozent aller THW-Tore. Gelänge der Sieg im Landesderby und anschließend beim Vorletzten Eintracht Hildesheim, würde der THW mit der makellosen 10:0-Punktbilanz zum SC Magdeburg fahren. Doch Haß warnt vor dem vermeintlich leichtesten Derby: „Eider Harde hat eine spielstarke Truppe und wird von vielen Zuschauern begleitet.“ In der „Hölle Hohn“ feierten zuletzt 374 HSG-Fans den Bundesliga-Premieren-Heimsieg gegen Empor Rostock (28:25). Die Kieler haben insbesondere den Spielmacher Georg Rohwer, Linksaußen Jarno Mumm und den zuletzt achtmal erfolgreichen Julian Fröhlich auf dem Radar. mey