U19 – Jungzebras zeigen beim 30:25 „hervorragende Mannschaftsleistung“

Berlin. Die U19-Handballer des THW Kiel sind in der A-Jugend Bundesliga Nord wieder zurück in der Erfolgsspur: Bei den Füchsen Berlin gewannen die Kieler mit 30:25 (15:11).

Von Beginn an zeigten die Kieler ein anderes Gesicht als bei ihrer empfindlichen Niederlage vor Wochenfrist, als man in eigener Halle gegen den Tabellenführer Magdeburg kein Mittel und keine Moral fand. „Die Jungs waren in der Pflicht, anders aufzutreten“, sagte THW-Trainer „Pitti“ Petersen und sah seine Anforderungen erfüllt: Mit entschlossener Körpersprache, Leidenschaft und Moral ließen die Jungzebras von Beginn an keine Zweifel an ihrem unbedingten Siegeswillen, hinter einer starken Abwehrreihe entnervte Keeper Tim Wendt die Hausherren frühzeitig. Vorne spielten die Kieler strukturiert, bauten ihre Angriffe ruhig und überlegt auf und konnten sich schnell absetzen (2:6/11.). Nach einem rüden Foul an Kapitän Timon Kaminski, der mit Nasenbluten vom Feld musste, kam ein Bruch ins Kieler Spiel, der allerdings nur kurz währte.

Im zweiten Durchgang lieferten die Gäste allerdings in gleicher Manier ab wie zu Beginn der Partie. Unaufgeregt und fokussiert setzten sie sich immer deutlicher (20:13/36.) ab und machten die Niederlage der Vorwoche vergessen. „Das war eine hervorragende Mannschaftsleistung, die Jungs haben alles umgesetzt, was von ihnen gefordert wurde“, lobte Petersen sein Team, aus dem Regisseur Timon Kaminski mit 10/1 Treffern herausragte, Rückraumshooter Lucas Firnhaber wieder zu gewohnter Zielsicherheit zurückfand und die Keeper einen starken Rückhalt boten. akü

THW: Wendt, Spacht – Haß 1, Tank 1, Stegmann 3, Noak 5, Kleineidam 1, Eckert, Sinnwell, Seebeck 2, Klotz, Glindemann, Firnhaber 7/2, Kaminski 10/1.