U19 – Kieler Angriff fehlt die Effektivität

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FOTO: S.PAAR: Die SG-Abwehr steht: Brandur Halgirsson (links) und David Bleckmann unterbinden das Zusammenspiel zwischen den Jungzebras Jannes Haack und Ferris Klotz (rechts).

BL-A-Junioren: Jungzebras beim 19:27 gegen Flensburg nicht auf Augenhöhe

KIEL. Keine Chance für die U19-Zebras des THW Kiel: Am Freitagabend verloren die Gastgeber das Nordderby gegen die spielstarke SG Flensburg-Handewitt deutlich, aber leistungsgerecht mit 19:27 (8:13).

Die Kieler starteten mit einer 4:2-Abwehr, um den Flensburger Spielaufbau von Beginn an empfindlich zu stören. Zwar gelang es zunächst auch, den Gegner einigermaßen in Schach zu halten – nicht zuletzt dank starker Reflexe von Keeper Jandrè Spach. Die Flensburger Überlegenheit brach sich nach dem 2:2 (8.) aber zusehends Bahn. Wieder einmal scheiterten die Zebras an der eigenen Chancenverwertung und konnten in der Offensive die defensiv verdienten Lorbeeren nicht ernten. Das Angriffsspiel wirkte statisch, den Rückraumschützen fehlte die Durchschlagskraft. Ferris Klotz wurde häufig am Kreis gesucht, selten gefunden. Hatten sich die Kieler doch einmal durch die Abwehr gearbeitet, war zu häufig der Flensburger Keeper eine unüberwindbare Hürde.

In Durchgang zwei setzte das Trainergespann Michael Haß/ Klaus-Dieter Petersen zunächst auf eine 6:0-Abwehr, die Flensburg nicht sonderlich beeindruckte. Statt einer Kieler Aufholjagd, setzten sich die Gäste weiter ab (18:9, 39.). Der Keeperwechsel auf Erik Schmidt, der ähnlich stark parierte, wie Spach in Durchgang eins und eine auftrumpfende Flügelzange Louis Haß (7/1 Tore)/Klas Bergemann (4) hielten Schwarz-Weiß zwar im Spiel und sorgten für Tore per Gegenstoß, die SG war dennoch durchgehend den Schritt schneller und wacher und zeigte den Hausherren deutlich die Grenzen auf. „Flensburg war die erwartet schwere Truppe, mit so wenig Effektivität kann man so ein Spiel nicht offen gestalten, geschweige denn, gewinnen“, resümierte Michael Haß. akü

THW: Spach (1.-38), Schmidt (38.-60.) – Haß 7/1, Glindemann 3/2, Brunckhorst 1, Bruse, Stegmann 1, Haack 1, Markovski, Tank, Martin, Bergemann 4, Klotz 2