U19 – Leichter Aufgalopp für die U 19-Zebras

THW Kiels A-Jugend siegt ungefährdet mit 30:26 gegen Eintracht Hildesheim

Kiel. Das 2017er-Debüt in der A-Jugend-Bundesliga Nord ist den U 19-Zebras geglückt: Gegen die Hildesheimer Eintracht fuhr der THW Kiel einen nie gefährdeten 30:26 (15:10)-Sieg ein.

Von Beginn an präsentierten sich die Hausherren entschlossen, motiviert und überzeugten in Körpersprache, konzentrierter und konsequenter Defensivarbeit bis zum mustergültigen Tempospiel. So kamen die Jungzebras schnell zu einer komfortablen Fünf-Tore-Führung (7:2, 10.). Vor allem in den ersten 20 Minuten wurden die Trainervorgaben perfekt umgesetzt: Per hochdynamischen Kreuzbewegungen wurde die Hildesheimer Abwehr auseinander gezogen, so dass die Kieler Rückraumschützen leichtes Spiel hatten.

Hinten entnervte eine konsequent verschiebende, flexible 6:0-Defensive die Gäste zusehends und ließ den bisweilen ideenlos agierenden Hildesheimern kaum Raum, ihr Spiel aufzuziehen. Jandre Spach und später Erik Schmidt hatten im Kasten zudem einen starken Tag erwischt und verhinderten mit starken Reflexen Hildesheimer Torerfolge.

Zwar konnten die Kieler im zweiten Durchgang in puncto Dynamik nicht mehr ganz an die zuvor gezeigte Leistung anknüpfen, das Trainerteam „Pitti“ Petersen/Michael Haß setzte aber bewusst auf Rotation und nahm in Kauf, dass durch zahlreiche Spielerwechsel etwas Unruhe ins Spiel kam. An der Souveränität der Hausherren rüttelte das kaum, kleinere unkonzentrierte Phasen wurden mannschaftlich geschlossen aufgefangen, so dass die Hinspielniederlage getilgt werden konnte und einen zufriedenen Coach Haß hinterließ: „Wir haben zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen lassen, das war eine starke Mannschaftsleistung!

Eine starke Einzelleistung zeigte Eintracht-Rechtsaußen Bela Pieles: Mit 16/3 Toren gab er ein echtes Statement ab, aber auch DHB-Kapitän Uwe Gensheimer stellte einst fest: „Mannschaftssport ist, wenn du 16 Tore machst und trotzdem verlierst!“ akü

THW U19: Spach (1.-40.), Schmidt (40.-60.) – Haß 5/1, Glindemann 2, Brunckhorst, Bruse, Stegmann 5, Haack 1, Hossu 6, Markovski, Liedtke 1, Martin 4, Bergemann 2, Klotz 4.