U19 – THW-Junioren bitten heute zum „Knaller“ gegen die SG

KIEL. Das letzte Match des Jahres in der A-Jugend-Bundesliga Nord (heute, 19.30 Uhr, Helmut-Wriedt-Halle) gegen die SG Flensburg-Handewitt wird für die U 19-Handballer des THW (2. Tabellenplatz/16:4 Punkte) kein gemütliches, weihnachtliches Beisammensein. Das Derby gegen den Nordrivalen (5./12:8) bildet den Abschluss eines ereignisreichen Kieler Jahres, das nach der knapp verpassten Qualifikation für die Meisterschafts-Playoffs am Ende der vergangenen Spielzeit zwar eine kleine Träne im Knopfloch hinterlässt, aber dennoch als erfolgreich verbucht werden kann.

Einen „echten Knaller“ erwartet U 19-Coach Michael Haß zum Jahres-Kehraus, die sprichwörtliche „Mutter aller Derbys“ wollen die Hausherren mit Emotionen und Leidenschaft angehen und den Schwung aus den vergangenen, erfolgreichen Matches mitnehmen. „Wir haben uns in den letzten Wochen ausgezeichnet präsentiert und gegen sämtliche Abwehrmodelle gute Lösungen gefunden“, sieht Haß sein Team auf goldrichtigem Weg.

Gewarnt sind die Kieler vor allem vor dem wurfstarken Rückraum der SG, in dem Robin Breitenfeldt nicht nur Regie führt, sondern sich auch durch große Torgefahr auszeichnet. Dem Rückraum dürfe aber nicht das alleinige Augenmerk gelten, so Haß, der gleichzeitig vor den flinken Flügelspielern warnt, die die SG-Teams quasi traditionell auszeichnen. „Spaß, Leidenschaft und Kampf“ sollen die Zutaten sein, um der SG die vorweihnachtliche Suppe zu versalzen, bis auf Keeper Jandré Spach, der voraussichtlich durch Fynn Schröder ersetzt wird, sind alle Zebras an Bord.

Aufgrund begrenzter Parkplatz-Kapazitäten bitten die THW-Verantwortlichen die Zuschauer, sich mit öffentlichen Verkehsmitteln zur Helmut-Wriedt-Halle (Rensburger Landstraße 115) zu begeben. akü