U19 – THW kämpft um die Meisterschaft – in der A-Jugend

Play Offs: Im Viertelfinale treffen die Jungzebras heute Abend auf den Nachwuchs des SC DHfK Leipzig

Kiel. Am Sonnabend (20 Uhr, Helmut-Wriedt-Halle) stehen die U19-Zebras im Play-Off-Viertelfinal-Hinspiel dem Meister der Oststaffel, dem SC DHfK Leipzig gegenüber – eine gute Ausgangslage für das Rückspiel eine Woche später (1. Mai, 16 Uhr) soll her.

Die DHfK-Jungs sind amtierender deutscher A-Jugend-Meister und bringen nicht nur Play-Off-Erfahrung mit, sondern auch eine beinahe weiße Weste: Die Saison der Sachsen war ein glatter Durchmarsch, einzig in der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (Wetzlar) hatten die Leipziger einen gleichwertigen Gegner

Vor den Play-Offs steht alles wieder auf Anfang

beide Teams fügten sich bei Heimsiegen jeweils eine Niederlage und die einzigen Minuspunkte in 22 Spielen zu.

Die Hypotheken aus der regulären Spielzeit sind aber vergessen, vor den Play-Offs steht alles wieder auf Null, sind sich THW-Coach Michael Haß und DHfK-Trainer Andrè Haber sicher: „Wir wissen, wie eng solche K.O.-Spiele sein können, da entscheiden Kleinigkeiten“, so Haber, der mit seinem Team „mit angemessenem Respekt, aber ohne Angst“ anreisen will. „Der Druck ist auf Seite der Leipziger genau so groß wie bei uns“, schätzt Haß und setzt auf Bestform seiner bis in die Haarspitzen motivierten Spieler.

Bei Leipzig laufen mit Franz Semper und Gregor Remke auf der rechten Rückraumposition zwei Erstliga-erfahrene und torgefährliche Linkshänder auf,

Rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze

und auch die Mittelposition ist stark besetzt – eine starke Achse der Leipziger, die konsequent und konzentriert zu verteidigen sein wird. Für den THW eine Herausforderung, vor der man sich nicht scheut: Die Abwehr gehört zu den Prunkstücken der Zebras.

„Leipzig hat eine sehr gut ausgebildete Truppe, aber auch wir haben eine starke Mannschaft, die gezeigt hat, was sie zu leisten imstande ist. Der Ansporn ist hoch, wir glauben an uns“, so Haß, der alle Mann an Bord hat und in Bestbesetzung auflaufen kann.

Karten gibt es an der Abendkasse, reichzeitiges Erscheinen sowie das Anreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln werden empfohlen.