U19 – THW-Talente müssen in Potsdam zulegen

KIEL. Um sechs Uhr machen sich die U 19-Jungzebras am morgigen Sonntag auf den Weg, um am 15. Spieltag der A-Jugend Handball-Bundesliga Nord zum Auswärtsmatch beim fünftplatzierten VfL Potsdam (13 Uhr) anzutreten.

Ein „sehr schweres Auswärtsspiel“ erwartet Coach Michael Haß, der vor allem vor dem „wurfgewaltigen Rückraum“, und dem flinken Rechtsaußen Ridha Trabelsi warnt, der sowohl im Positionsangriff, als auch im Gegenstoß eine echte Potsdamer Waffe ist. „Unsere Abwehr muss im Vergleich zur Vorwoche definitiv einen Schlag mehr reinhauen“, umschreibt Haß die vorgegebene Defensiv-Marschroute und erwartet nach der unnötig spannenden Partie der Vorwoche, in der die Kieler den Sack erst in der Schlussphase zumachen konnten, eine Leistungssteigerung.

Vorne will man den Ball mit den bewährten Kieler Tugenden ruhig laufen lassen, die gegnerische Abwehr in Bewegung bringen und gegen den kompakten und großgewachsenen Innenblock der robusten und heimstarken Potsdamer „vernünftige Lösungen“ finden. Für den Anspruch, den zweiten Tabellenplatz mit einem Erfolg zu verteidigen, hat das Trainer-Duo Haß/„Pitti“ Petersen alle Mann an Bord, Kapitän Kaminski ist nach überstandener Krankheit wieder auf dem Damm. akü