U19 – U  19 löst Pflichtaufgabe

THW-Rechtsaußen Klas Bergemann ist eingelaufen und bereitet das Anspiel an den Cottbuser Kreis vor

A-Junioren-Bundesliga: THW rotiert beim 38:29 gegen Cottbus

KIEL. Die U 19-Handballer des THW Kiel haben ihre Pflichtaufgabe gegen den LHC Cottbus am 20. Spieltag der A-Jugend-Bundesliga Nord souverän gelöst und einen ungefährdeten 38:29 (22:14)-Pflichtsieg eingefahren.

Die Kieler begannen zunächst furios gegen die mit nur zehn Mann angereisten Brandenburger, Hannes Glindemann und Jonte Stegmann drückten der Anfangsphase ihren Stempel auf und spazierten ein ums andere Mal durch die schlecht sortierte LHC-Abwehr, die in ihrer anfänglichen 4:2-Formation zu große Lücken offenbarte. Beim Stand von 1:7 (7.) nahm LHC-Coach René Althaus das erste Time-Out und stellte die Abwehr um – ohne nennenswerten Erfolg. Nicht nur defensiv, auch offensiv fanden die Gäste kein wirksames Mittel gegen die Jungzebras, die zunächst ein stabiles 6:0-Bollwerk um Abwehrregisseur Ferris Klotz auf die Platte brachten, das Zentrum stark verdichteten und die Gäste so zu langen Angriffen zwangen, die häufig torlos endeten, weil auch THW-Keeper Erik Schmidt einen guten Tag erwischt hatte und 60 Minuten lang starke Reflexe zeigte.

Unter der hohen Schlagzahl des Duells, das bereits in der Halbzeit so gut wie entschieden war, litt das Spielniveau zwar zusehends. Aber selbst der unkonzentrierte Stolperstart in Durchgang zwei brachte die Zebras nicht mehr in die Bredouille. Die Hausherren verwalteten das Spiel, setzten einige wenige Akzente und hielten die ersatzgeschwächten Gäste durchgehend auf Distanz. So konnte das Trainer-Duo Haß/Petersen der zweiten Garde und den Perspektivspielern Einsatzzeiten gewähren, auch Neuzugang und Ex-Cottbuser Daniel Sharnikau, der zunächst nervös wirkte, konnte sich in die Torschützenliste eintragen. „Das war keine unserer besten Leistungen, wir haben aber bewusst viel rotiert und unseren Spielfluss so ein wenig zerstört“, meinte Haß nach dem Match.

Nach dem Heimsieg verbleiben die Kieler auf dem siebten Tabellenplatz, Konkurrent Bad Schwartau (6., 21:19 Pkt.) liegt drei Zähler vor den Zebras (18:22). Die Hoffnung, die Qualifikationsrunde für die kommende Bundesliga-Saison zu umgehen, schwindet. akü