U19-Zebras im Abschluss zu unkonzentriert

HILDESHEIM. Am zweiten Spieltag der A-Jugend Handball-Bundesliga Nord mussten die U19-Zebras bei der Hildesheimer Eintracht antreten. Stete Führungswechsel mündeten nach 60 Minuten in einer 22:24 (11:12)-Niederlage der Kieler.

Schnell legten die Hausherren ein Polster mit drei Toren zwischen sich und die Zebras (8:5, 16.Spielminute). Demoralisieren ließen sich die Gäste vom frühen Rückstand aber nicht und kämpften sich über die starke Rückraumachse Stegmann/Glindemann bis zum Pausenpfiff wieder heran. Die starke Offensiv-Quote der beiden täuschte aber ein wenig darüber hinweg, dass im gesamten Spielverlauf 17 Chancen liegen gelassen wurden, häufig zu fahrig und ungeduldig agiert wurde und sich die technischen Fehler häuften.

„Die Abwehr war über weite Strecken gut“, konstatierte Coach Michael Haß nach dem Match, attestierte auch seinem Keeper eine ordentliche Partie. „Das Spiel haben wir klar im Angriff verloren, absolut unnötig“, ärgerte sich Haß über zwei verpasste Zähler. Ab der 36. Spielminute fehlte zwar Ferris Klotz aufgrund einer Roten Karte nach drei Zeitstrafen, dennoch erarbeiteten sich die Gäste aus Kiel eine 18:16-Führung (38.). Dem THW-Nachwuchs gelang es aber nicht, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Hildesheim glich aus und ging zwischen den 39. und 44. Spielminute durch einen 4:0-Lauf abermals in Führung.

Beim 22:22 (57.) waren die Teams letztmalig auf Augenhöhe, zwei verworfene Siebenmeter brachen den Gästen letztlich das Genick. „Abhaken und den Fokus auf das Flensburg-Match richten“, lautete das Schlussresümee von Coach Haß. akü

THW Kiel: Spach (1.- 60.), 15 Paraden – Haß 2, Glindemann 5/2, Brunckhorst, Bruse, Stegmann 11/2, Haack, Meereis, Markovski, Liedtke 1, Martin 2/1, Bergemann, Klotz.