U23 – Bloß keine erneute Blamage

Jungzebra Simon Seebeck muss bei der SG Hamburg-Nord in die Bresche springen.

Foto R.Rußmann: Jungzebra Simon Seebeck muss bei der SG Hamburg-Nord in die Bresche springen.

Handball-Oberliga: Jungzebras sind vor dem Tabellenletzten gewarnt

Kiel. Déjà-vu für die Jungzebras: Wie schon vor zwei Wochen, damals beim VfL Bad Schwartau II, müssen die Olbert-Schützlinge heute (20 Uhr) beim Schlusslicht der Handball-Oberliga antreten. Mittlerweile ziert die SG Hamburg-Nord das Tabellenende. „Wir wollen keinen zweiten schwarzen Freitag erleben. Die Geschichte soll sich nicht wiederholen“, erwartet THW-Coach Dennis Olbert mehr Siegeswillen als beim unnötigen Last-Second-Remis in der Marmeladenstadt.

Um bei den heimstarken Hamburgern zu punkten, wollen die Kieler ein hohes Anfangstempo vorlegen: „Wenn wir der SG früh den Wind aus den Segeln nehmen, verlieren sie die Lust. Wir müssen 60 Minuten lang stabil sein“, fordert Olbert mit Blick auf die Festigung des fünften Tabellenplatzes. Nicht mit nach Hamburg reisen die Rückraumspieler Lennart Gerke (beruflich verhindert) und Niklas Kadenbach, der an einer Bänderverletzung im Sprunggelenk laboriert. Dafür steht Kapitän Morten Dahmke, der zuletzt Spielpraxis beim THW III sammelte, ebenso wie die U 19-Akteure Lucas Firnhaber, Timon Kaminski und Simon Seebeck im Kader. jpw