U23 – Doppeltes Pokal-Aus

Handball: Wattenbeks Frauen unterliegen im Halbfinale, THW-II-Männer im Viertelfinale

Das ging auf keine Kuhhaut mehr, was wir vorne verworfen haben.

Dennis Olbert, Trainer des THW Kiel II

Henstedt-Ulzburg. Gegner für den TSV Wattenbek müssen aus einer anderen Liga kommen. Der bisher ungeschlagene Oberliga-Spitzenreiter unterlag im Halbfinale um den Handball-Landespokal dem Drittligazweiten SV Henstedt-Ulzburg mit 27:37. Für den THW Kiel II endete der Traum vom Pokalfinale in Berlin: Der HVSH-Pokalsieger schied überraschend im Viertelfinale des DHB-Amateurpokals beim Berliner Verbandsligisten VfV Spandau mit 23:25 (12:9) aus.

„Die haben es uns nicht schwer gemacht, das waren wir selbst“, konstatierte Coach Dennis Olbert nach dem Pokal-Aus des THW Kiel II. Dabei legten die Jungzebras zunächst einen flotten Galopp auf das Parkett. Einzig die Chancenverwertung ließ schon frühzeitig zu wünschen übrig. Dennoch gingen die Kieler mit einem 12:9 in die Kabinen, weil die 5:1-Abwehr im Zusammenspiel mit Keeper Tim Wendt ihre Aufgaben solide erledigte. „Neun Gegentore waren sehr gut, das 12:9 zur Halbzeit war schmeichelhaft für Spandau“, erklärte Olbert. Bis zum 17:13 (38.) gaben die Zebras den Ton an. Doch immer offensichtlicher wurde das Schusspech der Kieler. Acht freie Würfe ließen der THW in der Schlussphase ungenutzt, so dass Spandau nach 45 Minuten erstmals ausglich. Die erste Führung gelang Spandau jedoch erst vier Minuten vor dem Abpfiff. „Das ging auf keine Kuhhaut mehr, was wir vorne verworfen haben. Im gleichen Maße hat auch unsere Abwehr nicht mehr funktioniert. In Summe war das leider in diesem wichtigen Spiel unsere schlechteste Saisonleistung“, ärgerte sich Olbert und ergänzte: „Im Pokal bekommt man keine zweite Chance. Das war’s für uns.“ jpw

THW Kiel II: Wendt, Michelsen – Stiller 6, B. Schroedter, Gerke 2, Boldt, Petersen 2, Ewald 1, Glindemann 1, Büchler 1, Seebeck 9/2, Noack, Hauschild 1, Klotz.