U23 – „Hinten sicher ist das A und O“

Oberligist THW II setzt gegen HH-Nord auf die Abwehr – Zebra-Frauen lechzen nach Heimsieg

Kiel. Wiedergutmachung steht für die Jungzebras in der Handball-Oberliga auf dem Plan: Die enttäuschende 30:30-Scharte im Heimspiel gegen das Schlusslicht HT Norderstedt will der THW II mit einem Sieg über die SG HH-Nord auswetzen. Verlieren die Frauen des THW Kiel in der Schleswig-Holstein Liga gegen die SG Oeversee/Jarplund-Weding, steigen die Zebra-Damen definitiv ab.

30 Gegentore wie gegen Norderstedt wollen wir nicht wieder kassieren.

Dennis Olbert, Trainer des THW Kiel

Männer-Oberliga: THW II – SG HH-Nord  (Sbd., 18 Uhr/Wriedt-Halle)

„Mehr Härte. Mehr Bereitschaft, den einen Schritt mehr zu gehen“, fordert THW-Coach Dennis Olbert vor dem Duell mit dem Tabellenachten. Daran haperte es gegen Norderstedt und daran haperte es auch im Hinspiel in der Hansestadt eine Halbzeit lang, als der THW mit 11:18 ins Hintertreffen geriet. Am Ende entführten die Olbert-Schützlinge beim 29:29 noch einen Punkt, weil die Abwehr in der 4:2-Formation beherzter zugriff.

Das wünscht sich Olbert nun vom Start weg: „Motivation dürfte genug vorhanden sein. Wir wollen mit Volldampf in die Restsaison gehen, um Dritter zu werden. Um vor den Spielen gegen Ostsee und Barmbek ein Punktepolster zu haben, müssen jetzt Erfolge her.“ Basis des Erfolges soll wieder die Defensive sein: „Das ist unser Prunkstück. 30 Gegentore wie gegen Norderstedt wollen wir nicht wieder kassieren. Hinten sicher stehen ist das A und O“, erinnert Olbert an die „Tugenden, die uns nach vorne gebracht haben“. Lediglich der kreuzbandverletzte Jesse Petersen steht nicht zur Verfügung. Dafür rückt Calin Hossu aus der U19 in den Kader auf. jpw