U23 – HSG Schülp/Westerrönfeld – THW Kiel II

Handball-Oberliga: Das 36:29 war der 14. Erfolg im 14. Spiel – THW II nimmt eine Auszeit und gewinnt noch 30:29

Wir wussten, dass die zittern. Das haben wir ausgenutzt. Dennis Olbert, Trainer des THW Kiel II

Wattenbek. Der TSV Wattenbek marschiert in der Handball-Oberliga der Frauen weiter mit Siebenmeilenstiefeln dem Titel entgegen und feiert Sieg Nummer 14 in Serie. Das Spiel des TSV Altenholz wurde hingegen abgesagt. Bei den Männern hält die SG Wift mit einem Heimerfolg weiter Tuchfühlung zu Tabellenplatz drei. Auf diesem rangiert die U23 des THW Kiel, die nach der Auszeit von Trainer Dennis Olbert noch bei Aufsteiger HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gewinnen. Der Preetzer TSV wartet inzwischen seit vier Spielen auf einen doppelten Punktgewinn.

HSG Schülp/Westerrönfeld – THW Kiel II 29:30 (12:16)

52 Minuten hatten die Jungzebras beim Aufsteiger alles im Griff. Im Jojo-Stil verwalteten die Kieler einen Zwei- bis Sechs-Tore-Vorsprung: „Wir haben sie mal herankommen lassen, konnten uns dann aber immer wieder absetzen“, konstatierte THW-Coach Dennis Olbert. Als die HSG mit zwei Kreisläufern und viel Bewegung nach dem letzten Strohhalm griff, verlor der THW seinen Faden. Der überragende HSG-Rückraumschütze Tim Dau traf drei Minuten vor dem Schlusspfiff mit seinem neunten Tor zur ersten HSG-Führung (29:28/58.). Olbert reagierte, nahm das Time-out und erinnerte an die vielen knappen Niederlagen der Gastgeber: „Wir wussten, dass die zittern. Das haben wir ausgenutzt.“ Phillip Stiller per Kempa und Simon Seebeck per Schlagwurf sorgten in der Schlussminute für den knappen THW-Sieg. jpw

THW Kiel II: Wendt, Kirschner – Stiller 4, B. Schroedter, Gerke 3, Boldt, Petersen 4/1, Ewald 4, Büchler 3, Seebeck 9/1, Noack 1, Hauschildt 2.