U23 – Jungzebras brachen erst spät Norderstedts Widerstand

Handball-Oberligen: Jungzebras brachen erst spät Norderstedts Widerstand – Preetzer TSV gelang Befreiungsschlag

Altenholz. Der TSV Wattenbek hat sich im Bezirk-Ost-Derby der Handball-Oberliga Frauen auch vom TSV Altenholz nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und feierte den achten Sieg im achten Spiel. Bei den Männern nahm der THW Kiel II die Hürde bei Aufsteiger Norderstedt souverän. Der Preetzer TSV holte sich zwei wichtige Punkte gegen Schlusslicht TuS Esingen.

Oberliga Männer: HT Norderstedt – THW Kiel II 26:33 (14:18)

Wie die Kletten klebten die Norderstedter bis zum 10:10 (20.) an den Jungzebras. „Wir haben in der Abwehr keinen Zugriff bekommen“, analysierte THW-Coach Dennis Olbert. Da es im Angriff aber wie am Schnürchen lief, konnten sich die Kieler mit einem kleinen Zwischenspurt bis zur Halbzeit auf 18:14 absetzen. Die Umstellung von der offensiven 5:1-Deckung auf eine 6:0 sowie die Einwechselung von Keeper Morten Michelsen, der zwei Siebenmeter und ein halbes Dutzend freie Würfe hielt, waren schließlich die Erfolgsfaktoren. Spätestens beim 27:18 (44.) durch den neunfachen Torschützen Simon Seebeck war die Vorentscheidung gefallen. „Wir mussten erst den HT-Widerstand brechen. Gelingt das nicht, bekommst du wie WIFT am ersten Spieltag Probleme“, konstatierte Olbert nach dem glanzlosen „Pflichtsieg“. jpw