U23 – MTV Herzhorn – THW Kiel

Kiel. Der SC Alstertal-Langenhorn bleibt ein Angstgegner für die Frauen vom TSV Altenholz, die ihr Heimspiel in der Handball-Oberliga verloren. Dagegen lässt der TSV Wattenbek weiter sämtliche Schmutzflecken von der Weste abperlen und gewinnt auch Saisonspiel Nummer 16. Bei den Männern erlaubten sich die SG Wift und der Preetzer TSV weitere Auswärtsausrutscher. Die U23 des THW Kiel behielt hingegen in Herzhorn die Oberhand.

MTV Herzhorn – THW Kiel II 22:28 (13:17)

Nach 22 Minuten schoben die Jungzebras beim 11:11 dem „Tag des offenen Tores“ den Riegel vor. „Gefühlt war das heute die schlechteste Abwehrleistung der Saison. Trotzdem halten wir den Gegner bei 22 Gegentoren“, konstatierte THW-Coach Dennis Olbert, dessen Team nur noch elf weitere Treffer kassierte. Mit einem Zwischenspurt zogen die Olbert-Schützlinge bis zur Halbzeit auf 17:13 davon. „Wir haben plötzlich viele einfache Tore geworfen. Das Spiel stand dennoch immer auf des Messers Schneide und hätte jeder Zeit kippen können“, erklärte Olbert, der anfangs der zweiten Halbzeit Kreisläufer Torge Ewald mit Rückenproblemen verlor. Bei den Zebras stachen die Rückraumschützen Lennart Gerke (sechs Tore), Jesse Petersen (5) und Simon Seebeck (7) heraus. jpw

THW Kiel II: Wendt, Kirschner – Stiller 3, Gerke 6, Boldt 2, Petersen 5/1, Ewald 1, Bergmann, Büchler, Seebeck 7/2, Noack 3, Hauschild 1.