U23 – THW II kann Platz drei „zementieren“

Jungzebra Jan Boldt (schwarzes Trikot) trägt die Hauptlast beim THWII am Kreis in Neumünster, weil Torge Ewald wegen einer Gehirnerschütterung ausfällt.

Ausfall von Kreisläufer Ewald bereitet Kopfzerbrechen

Kiel. Aller guten Dinge sind drei. Darauf setzt der THW Kiel II in der Handball-Oberliga vor dem Derby bei der SG WiFT Neumünster am Sonnabend um 19 Uhr in der KSV-Halle. Nach dem 39:27-Kantersieg im Hinspiel und dem Triumph im HVSH-Pokal soll nun auch ein Auswärtssieg in Neumünster her.

Auf dem Spiel steht der Titel „Best of the rest“ hinter dem Führungsduo HG Hamburg-Barmbek und HSG Ostsee. Gewinnen die Jungzebras, ist Platz drei zementiert. Verlieren die Olbert-Schützlinge, schmilzt der Vorsprung auf die SG WiFT auf vier Minuspunkte zusammen. „Die werden mehr als heiß sein. Aber wir brennen ebenfalls“, heizt THW-Coach Dennis Olbert das Derbyfieber an. Kopfschmerzen bereitet Olbert allerdings der Ausfall von Kreisläufer Torge Ewald, der nach dem Kopftreffer von Simon Seebeck im Spiel gegen die SG HH-Nord von den Ärzten nach 48-stündigem Krankenhausaufenthalt wegen einer Gehirnerschütterung mit zwei Wochen Sportverbot belegt wurde. Ob Youngster Ferris Klotz für Ewald in die Bresche springen kann, entscheidet sich kurzfristig, weil die A-Junioren noch um 17 Uhr ihr Punktspiel bestreiten.

Kuriosum am Rande: Klotz könnte die Reise nach Neumünster mit seinem Coach Michael Haß antreten, der zusätzlich auch die SG WiFT trainiert. „Wir müssen die Lücken in der SG-Abwehr aufdecken. Nuancen werden letztlich entscheiden. Einen Kantersieg wie im Hinspiel wird es nicht geben. Die letzten Minuten können und werden wohl den Ausschlag geben“, mutmaßt Olbert. jpw