U23 – THW-II-Männer profitieren beim 29:21 gegen AMTV vom Raketenstart

Kiel. Nach drei Heimsiegen in Serie kassierten die Frauen des THW Kiel eine Niederlage vor eigenem Publikum in der Handball-Oberliga der Frauen. Über die ersten Punkte in fremder Halle freute sich der TSV Altenholz, während Wattenbek die englische Woche mit einer Niederlage abschloss. Bei den Männern hielt der THW II den AMTV Hamburg deutlich auf Distanz. Dagegen kam der Preetzer TSV bei der mit Profis aus der insolventen Bundesligatruppe verstärkten U23 vom HSV Hamburg unter die Räder.

Männer: THW Kiel II – AMTV Hamburg 29:21 (16:10)

Die Jungzebras lebten gegen den Tabellenzehnten AMTV Hamburg von ihrem Raketenstart. Philipp Stiller, Niklas Kadenbach und Thies Bergemann trafen jeweils im Doppelpack zur schnellen 6:0-Führung. Erst nach acht Minuten musste der glänzende THW-Keeper Morten Michelsen das erste Mal hinter sich greifen. Vor ihm stand die bewegliche 6:0-Abwehr wie eine Festung. „Wenn wir so konzentriert spielen, sind wir schwer zu bezwingen. Doch leider schleichen sich immer fünf Minuten Schlendrian ein“, analysierte THW-Coach Dennis Olbert. Für das Highlight sorgte U19-Akteur Simon Seebeck, der einen direkten Freiwurf zum 16:10-Halbzeitstand verwandelte. Positiv: Alle Zebras konnten sich beim ungefährdeten Sieg in die Torschützenliste eintragen. jpw

THW II: Kirschner, Michelsen – Stiller 3, Kaminski 4/2, Büchler 1, Klotz 1, Kadenbach 3, B. Schroeder 2, Boldt 1, Noack 3, Bergemann 3, Seebeck 3, Gerke 4, Lorenzen 1.