U23 – THW II mit zwei Spielen am „Knallerwochenende“

Simon Seebeck (Bildmitte) will mit dem THW II doppelt erfolgreich sein.

Kiel. Doppelter Einsatz für die Jungzebras: Bevor am Sonntag um 17 Uhr der MTV Altlandsberg in der Helmut-Wriedt-Halle zum Erstrundenduell im DHB-Amateurpokal gastiert, tritt der THW Kiel II am Sonnabend (20 Uhr) noch in der Handball-Oberliga beim FC St. Pauli an.

„Das wird ein echtes Knallerwochenende“, fiebert THW-Coach Dennis Olbert den anstehenden Herausforderungen entgegen. Zunächst soll am Sonnabend auf dem Kiez Platz drei gegen die viertplatzierten Hansestädter verteidigt werden. „Auf Pauli ist es nicht ohne. Das Spiel ohne Harz und die gigantische Stimmung sorgen immer für eine besondere Spielatmosphäre. Es ist das Duell Erfahrung gegen Jugend“, warnt Olbert und erinnert mit erhobenem Zeigefinger an die 18:30-Schlappe aus der Vorsaison. Sorgen bereiten noch die Schroedter-Brüder Bendix (Schulter) und Paul (beruflich verhindert), die unter der Woche nicht trainieren konnten. Dafür können die U23-Zebras wieder auf Verstärkung aus dem spielfreien U19-Kader bauen. Wer neben Hannes Glindemann und Ferris Klotz von den A-Junioren zum Einsatz kommen wird, entscheidet sich kurzfristig. „Wir werden die Belastungen gut verteilen müssen. Körperlich sollte das dennoch keine Probleme machen“, erklärt Olbert, dessen Team nur 20 Stunden nach dem Abpfiff in Hamburg auf den Brandenburg-Pokalsieger MTV Altlandsberg trifft.

„Im K.O.-Modus zählt nur das Weiterkommen. Die Teilnahme ist schließlich der Lohn für den Sieg im HVSH-Pokal. Also müssen wir die Pokalemotionen schüren“, fordert der THW-Coach vor dem Duell mit dem Zweiten der Oberliga Ostsee-Spree, der sich den Pokalsieg mit einem 28:23-Finalsieg über den Grünheider SV schnappte, und ergänzt: „Das wird ein interessanter Quervergleich gegen eine erfahrene Truppe mit guter 6:0-Abwehr.“ jpw