U23 – THW II – St. Pauli 26:27 (13:16)

KIEL. Während der Preetzer TSV am elften Spieltag der Handball-Oberliga das vorweihnachtliche Soll in Bad Schwartau erfüllte, blieb bei den U 23-Zebras der Stiefel am Nikolaustag leer, die Punkte nahm der FC St. Pauli mit. Wift behauptete sich gegen TuS Lübeck, während die drei Frauen-Teams Federn ließen.

Die Kieler begannen energisch, ließen aber Durchschlagskraft vermissen. St. Pauli machte es besser und nutzte fehlendes Finetuning in der Kieler Defensive. Mit der Einwechslung des Jugend-forscht-Quartetts Schröder (Tor), Kaminski, Firnhaber und Seebeck (alle U19) kam mehr Struktur ins Spiel, die Kieler liefen aber permanent hinterher und bekamen die an der Grenze des Zeitspiels agierenden Hamburger nur selten in den Griff. St. Paulis doppelte Unterzahl (50.) brachte die kurzfristige THW-Führung (24:23, 52.), die die Zebras nicht halten konnten. Kiel blieb nach 60 Minuten nur ein direkter Freiwurf aus aussichtsloser Position zum Ausgleich. „Heute haben Kleinigkeiten entschieden“, meinte THW-Trainer Sven Rusbült enttäuscht. akü

THW II – FC St. Pauli 26:27 (13:16) – THW II: Michelsen, Schröder – Stiller 6, Büchler, Ranke, Kadenbach 1, B.Schroedter, Ewald 1, Dahmke, Bergemann 3/1, Gerke 3, Firnhaber 6, Seebeck 2.