U23 – THW II will es noch einmal richtig wissen

Kiel. Nach dem 39:27-Derbysieg gegen die SG WiFT Neumünster steht für den THW Kiel II am Sonnabend das nächste Spitzenspiel auf dem Programm: Um 18.15 Uhr geht es für die Jungzebras zum Tabellenzweiten HSG Ostsee Neustadt/Grömitz.

„Unsere Brust ist jetzt richtig breit. Wir haben nichts zu verlieren und müssen uns nicht verstecken. Ostsee hat ein Heimspiel und ist somit per se favorisiert“, erklärt THW-Coach Dennis Olbert vor dem Auswärtsgipfel. Mit einem Sieg in Neustadt würden die drittplazierten Kieler bis auf einen Punkt an den starken Aufsteiger heranrücken.

Doch die HSG ist kein normaler Liganovize. In ihren Reihen tummelt sich jede Menge Erst-, Zweit- und Drittligaerfahrung. „Individuell ist das ein ganz, ganz starker und erfahrener Kader, dem wir im Kollektiv begegnen müssen“, sagt Olbert mit Blick auf Uwe Kalski, Kjell Landsberg, Tjark Müller und Kollegen. „Ostsee stellte eine bombige Abwehr, die sehr hart agiert. Davon dürfen wir uns nicht einschüchtern lassen“, fordert der Coach der Jungzebras, der neben den Langzeitverletzten Niklas Kadenbach und Leon Kirschner auch auf Jan Boldt (krank) verzichten muss. Zudem weist Paul Schroedter noch Trainingsrückstand auf. „Die Voraussetzungen sind nicht optimal. Vielleicht können wir taktisch überraschen. Der Druck liegt beim Gastgeber. Ein Auswärtssieg würde ein gutes Punktspieljahr 2016 krönen“, gibt sich Olbert entspannt vor dem letzten Oberligaspiel des Jahres, bevor am folgenden Wochenende das Final Four im HVSH-Pokal ansteht. jpw