U23 – THW Kiel II – TSV Hürup

Kiel. Auch in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein geriet am neunten Saison-Spieltag Sport nur zur schönsten Nebensache. Mit einer Schweigeminute wurde überall den Terroropfern gedacht.

THW Kiel II – TSV Hürup 28:29 (11:17)

Der knappen Niederlage gingen 60 Spielminuten voraus, in denen der THW in der ersten Halbzeit nahezu alles vermissen ließ, was vom Trainerteam Dennis Olbert/Sven Rusbült eingefordert wurde. „In puncto Einstellung haben wir leider wir dort weitergemacht, wo wir am vergangenen Wochenende in Preetz aufgehört haben“, sagte Rusbült. Die Kieler gerieten auf Grund einer zu inkonsequenten Abwehr und zu vieler ungenutzter Chancen zusehends unter die Räder der Hüruper, die die Fehler des THW konsequent bestraften und zeitweise mit acht Toren führten. Mit Wiederanpfiff überraschte der THW mit Manndeckung, die die Gäste bisweilen richtig überforderte. Einzig der Ausgleich wollte nicht gelingen, ein Umstand, der sich bis zum Abpfiff nicht mehr ändern sollte. „Hätte das Spiel noch ein paar Minuten länger gedauert, hätten wir das Ding noch drehen können“, war sich Rusbült sicher. akü