U23 – THW vor knackigen Aufgaben

Handball-Oberligen: Männer in Herzhorn – Zebra-Frauen in Todesfelde krasser Außenseiter

KIEL. Beflügelt von nationaler Europameisterschafts-Euphorie sollte das Handball-Fieber auch am 17. Spieltag der Oberliga HH/SH spürbar sein. Sechstplatzierte Männer des THW Kiel II treten zum Verfolgerduell beim Tabellenfünften MTV Herzhorn an. Abstiegsbedrohte Zebra-Damen spekulieren als Zwölfter beim Spitzenreiter SG Todesfelde/Leezen auf ein Wunder.

„Die Chancenverwertung muss im Vergleich zum HSV-Spiel besser werden. Dennis Olbert, Trainer der THW-II-Männer“

MTV Herzhorn – THW Kiel II (Sbd.; 16.30 Uhr)

Die Niederlagen gegen die Oberliga-Spitzenteams Wift und HSV II haben die Jungzebras abgehakt. Der Blick richtet sich nach vorne, denn mit Herzhorn steht schon die nächste hohe Auswärtshürde vor der Tür. „Der MTV ist das einzige Team, das den HSV in dieser Saison geschlagen hat. Das sollte Warnung genug sein“, mahnt THW-Coach Dennis Olbert höchste Wachsamkeit an, zumal der MTV in eigener Halle (zehn Punkte) „ein anderes Kaliber“ sei. Im Hinspiel konnten sich die Kieler nach zäher Anfangsphase letztlich deutlich mit 31:24 durchsetzen. Ausschlaggebend war die starke Quote im Angriff. Doch ausgerechnet dort hakte es zuletzt gegen den HSV Hamburg II (23:33). „Die Chancenverwertung muss im Vergleich zum HSV-Spiel besser werden. Wir wollen aus einer starken Abwehr leichte Tore erzielen“, fordert Olbert, der in Herzhorn die volle Kaderbreite ausspielen kann, da auch die spielfreien U 19-Zebras zur Verfügung stehen. „Das bringt mir zusätzliche Alternativen. Gerade gegen diese robusten Herzhorner ist das von Nöten.“, orakelt Olbert. jpw