U23 – Topbesetzter THW II gefordert

Heute Oberliga-Spitzenpartie gegen Hürup – THW-Frauen erwarten Lindewitt

Kiel. Mit dem Rückenwind des Landespokalsieges startet der THW Kiel II heute in der Helmut-Wriedt-Halle gegen den TSV Hürup ins neue Jahr. Dabei wollen die Jungzebras mit einem Heimsieg auf Tuchfühlung zum Männer-Oberliga-Spitzenduo HG Hamburg-Barmbek und HSG Ostsee bleiben. Die THW-Frauen erwarten morgen den TSV Lindewitt an gleicher Stätte zum SH-Liga-Heimspiel.

Mit Vollgas ins neue Jahr: Simon Seebeck (Mitte) will mit den Jungzebras das Verfolgerduell gegen den TSV Hürup unbedingt gewinnen.

Männer: THW II – Hürup (heute, 18 Uhr, Helmut-Wriedt-Halle)

Zur Belohnung für den Triumph im HVSH-Pokal gab THW-Coach Dennis Olbert seinen Schützlingen zwischen Weihnachten und Silvester trainingsfrei. „Das hatten sich die Jungs verdient. Jeder konnte den Kopf freibekommen und seine Blessuren auskurieren“, erklärte Olbert, der mit Beginn des neuen Jahres wieder die Zügel anzog. Athletiktraining und Spielformen standen auf dem Zwei-Wochen-Plan bis zum Auftakt heute gegen den TSV Hürup. „Wir wollen einen guten Wiedereinstieg hinbekommen. Jetzt gilt es, das erste gute Halbjahr zu vergolden“, blickt der Zebra-Trainer auf die anstehenden Verfolgerduelle mit dem Fünften Hürup und dem FC St. Pauli (4.). Außer Niklas Kadenbach (Kreuzbandriss) können die Kieler gegen die Angeliter, die lediglich zwei Minuspunkte mehr aufweisen, auf ihren kompletten Kader zurückgreifen, da auch Keeper Leon Kirschner nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk wieder im Teamtraining steht. „Hürup zählt zu den absoluten Größen in der Oberliga. Das zeigt der Sieg gegen die HSG Ostsee. Vielleicht mangelt es beim TSV ein bisschen an Konstanz. Die Qualität ist jedenfalls vorhanden“, bemerkt Olbert mit Verweis auf die starken Rückraumschützen Ove Jensen, der von der SG Flensburg/Handewitt II kam, und den letztjährigen Oberligatorschützenkönig Niels Jensen. Der Schlüssel zum Erfolg soll beim THW wieder über die starke Abwehrarbeit gelegt werden, um mit Tempo zu leichten Gegenstoßtoren zu kommen. „Wir wollen Hürup gleich auf dem falschen Fuß erwischen“, hofft Olbert auf einen Start nach Maß. Nicht mehr zur Zebraherde zählt Svend Ranke. Der Kreisläufer, der in der Hinrunde allerdings kaum zum Zug kam, wechselt mit sofortiger Wirkung zur Reserve des VfL Bad Schwartau II. jpw