U23 – TuS Esingen – THW Kiel II

WATTENBEK. Der TSV Wattenbek behält in der Handball-Oberliga der Frauen eine weiße Weste, der TSV Altenholz bleibt nach dem Arbeitserfolg in der Verfolgerrolle. Bei den Männern hätte Verlierer SG Wift zu gerne den Videobeweis gegen Spitzenreiter HSG Ostsee herangezogen. Der THW Kiel II ließ dagegen in Esingen nichts anbrennen.

Männer: TuS Esingen – THW Kiel II 23:32 (12:17) Die Hiobsbotschaft ereilte den THW schon vor dem Anpfiff: Weil Youngster Lucas Firnhaber gegen Herzhorn nicht spielberechtigt war, wurde den Kielern der Punkt (26:26) wieder abgezogen. Trainer Dennis Olbert drückte vor der Partie in Esingen den Reset-Knopf und schwor sein Team auf den „erneuten Saisonstart“ ein. 21 Minuten bot Esingen den Jungzebras Paroli (11:11), dann stellte Olbert mit Erfolg von der offensiven 5:1- auf eine 6:0-Deckung um. Die Schlüsselrolle kam aber Esingens Toptorschützen Daniel Günter zu, der erst per Siebenmeter an THW-Keeper Leon Kirschner (24.) scheiterte und dann eine Zeitstrafe kassierte. So zog der THW auf 15:11 (26.) davon. Im zweiten Durchgang ließen die Gäste gegen das Schlusslicht nichts mehr anbrennen. „Wir waren sehr variabel und haben gut abgeschlossen“, lobte der Coach. jpw