U23 – Wifter Bären bringen Zebras II zur Strecke

Neumünster. Während die SG Wift Bären im Männer-Prestigederby der Handball-Oberliga gegen den THW Kiel II erfolgreich auf Zebrajagd gingen, wurde Lokalrivale Nummer drei, der Preetzer TSV, in Hamburg deklassiert. Frauen-Geheimfavorit TSV Wattenbek gewann beim FC St. Pauli denkbar knapp. Titelverteidiger Altenholz bog eine drohende Krise ab. Abstiegsgefährdete Zebra-Frauen verloren ein Schlüsselspiel beim direkten Konkurrenten in Altona.

Männer: SG Wift – THW Kiel 30:23 (12:13)

Das Spiel begann mit einer Schnupperphase zwischen den Jungzebras und den Bären. Keiner wollte dem anderen in die Falle gehen. Erst nach dem 6:9 kam Wift jedoch besser in Schwung. Im zweiten Abschnitt stabilisierten diese die Abwehr. Die Kreise der gefährlichen THW-Linkshänder Lucas Firnhaber und Thies Bergemann wurden durch die offensiv-antizipative Abwehrformation eingeschränkt. Die Gastgeber drehten den Regler der Temposchraube hoch und kamen durch Florian Schmittke und Yannik Stock zu einfachen Toren. „Das war schön anzusehen“, sagte Wift-Trainer Peter Bente. Schließlich wurden die Gäste im Kopf zunehmend müder. Die Rückraum-Kreis-Achse der Blau-Weißen mit Tommy Fängler, Reiner Kobs und Lars Bente sowie Kreisläufer Tim Kreft war nicht zu stoppen. Der 6:1-Lauf nach dem 22:19 entschied das Spiel. ör

SG Wift: Titze, Quednau, Hoffmann – L. Bente 7/4, Schmidtke 3, Fängler 6, Binnewies, Henrich 1, Plöhn, Kreft 8, Stock 4, Haß, Kobs, Lehmann 1. – THW Kiel II: Kirschner, Michelsen – Stiller 1, Kadenbach 5, B. Schroedter 1, Ewald 1, Bergemann 5/3, Gerke 1, Lorenzen 1, Kaminski 1, Seebeck 1, L. Finrnhaber 5, J. Boldt 2.