U23 – Zebras stürmen Preetzer Blandfordhalle

Handball-Oberliga: THW II bejubelt 25:22-Arbeitssieg im Derby – Wattenbeks Frauen drehen das Spiel mit 10:1-Lauf

Preetz. Der Preetzer TSV stand gegen die U23 vom THW Kiel auf verlorenem Posten in der Handball-Oberliga der Männer. Die SG Wift kletterte nach dem Heimsieg gegen St. Pauli auf Platz vier. Bei den Frauen fand sich der TSV Altenholz gegen Stockelsdorf in einem Wechselbad der Gefühle wieder. Lautstark feierte der TSV Wattenbek im 250. Oberligaspiel der Vereinsgeschichte den Auswärtssieg beim Tabellendritten SC Alstertal-Langenhorn, weil außerdem der einzige Verfolger AMTV Hamburg patzte.

Preetzer TSV – THW Kiel II 22:25 (9:13)

Die Jungzebras haben die Festung Blandfordhalle geknackt und sich den Derbysieg geangelt. Für den PTSV war es die erste Heimpleite des Kalenderjahres. Dabei hatten die Gastgeber einen 3:0-Blitzstart (3.) hingelegt, doch bis zur Pause hatte der THW bereits mit 13:9 die Nase vorne. Die Preetzer wehrten sich, kämpften beherzt und kamen wieder mit einer besseren Leistung aus den Kabinen: Beim 17:17 (39.) kochte die Blandfordhalle. Das Derby hatte Betriebstemperatur erreicht. Es hagelte Zeitstrafen, obwohl es nie unfair wurde. Erneut zogen die Gäste auf 20:17 davon (44.), weil es der PTSV es nicht verstand, eine doppelte Überzahl in Tore umzumünzen. Diese Drei-Tore-Führung rettete der THW über die Zeit. „Das war ein Arbeitssieg nach enormem Kampf“, resümierte THW-Coach Dennis Olbert. „Wir haben vieles richtig gemacht, nur die Chancenverwertung stimmte hinten heraus nicht“, haderte hingegen PTSV-Trainer Dieter Eigemann. jpw

Preetzer TSV: Koll, Fehlberg – Fabrizio 2, Hehn 1, Neelsen 2, Klöckner 5, M. Pries 1, Schmalz 8, Rieckmann 2, Hamann, Klaus, Lorey 1, Kopp, K. Pries.

THW Kiel II: Wendt, Kirschner – Stiller 4, B. Schroedter, P. Schroedter, Gerke 3, Kadenbach 7, Boldt 1, Petersen 2, Büchler, Seebeck 5/1, Noack, Hauschild 3, Klotz.